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Studie „Bürgerkompetenz Rechnen“

Wechselgeld, Kühlschrankkauf, Backrezept – Mathematik begegnet uns im Alltag an jeder Ecke.

Doch wie gut rechnen die Deutschen eigentlich und können sie ihre mathematische Kompetenz in Alltagssituationen erfolgreich anwenden? Und wenn nicht, welche Folgen hat das?

Dies waren die Ausgangsfragen für die Studie „Bürgerkompetenz Rechnen“, die wir im Mai 2013 veröffentlicht haben. Auf dem Prüfstand: die Rechenkompetenz der Deutschen im Alltag. 1.027 Personen um Alter von 18 bis 65 Jahren machten einen Mathetest, dessen 27 Aufgaben mathematische Fragestellungen aus dem Alltag abbildeten und das Niveau der 8. Klasse überwiegend nicht überschritten.

Das Ergebnis

Beim Umgang mit mathematischen Fragestellungen im Alltag schneiden die Deutschen nicht gut ab. Das im Mathematikunterricht Gelernte können viele im alltäglichen Leben nicht anwenden und damit auch nicht nutzen. Grafiken und Verbraucherinformationen werden nicht verstanden; zu viel Text führt zu Verwirrung oder Verweigerung. Zu vielen Deutschen mangelt es an räumlichem Vorstellungsvermögen und an der Fähigkeit, Plausibilitäten von Ergebnissen einzuschätzen.

Partner

Die Studie „Bürgerkompetenz Rechnen“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut forsa sowie der Universität Halle-Wittenberg und der Universität des Saarlands. Medienparter und Erstveröffentlicher der Studienergebnisse war „DIE ZEIT“.

Für die Studie „Bürgerkompetenz Rechnen“ wurden insgesamt 1.027 Personen mithilfe des bevölkerungsrepräsentativen Panels forsa.Omninet befragt. Die Ergebnisse sind mit einer Fehlertoleranz von +/-3 Prozentpunkten auf die Gesamtheit der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland übertragbar. Die Testaufgaben wurden von Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp  (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Anselm Lambert (Universität des Saarlandes) erarbeitet bzw. zusammengestellt.


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