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Pressemitteilungen

Wanka: Luft nach oben bei der Vermittlung mathematischer Inhalte

Begeisterung der Lehrer muss auf die Schüler übertragen werden

Hamburg, 18. September 2013. In einem Interview mit der Stiftung Rechnen hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, ein breiteres gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung von Mathematik gefordert. Es dürfe nicht sein, dass eine schlechte Mathe-Note immer noch als schick gelten kann. „Rechnen können gehört zu den Kulturtechniken eines jeden Menschen, so wie Schreiben und Lesen“, betont Wanka.

Gefragt nach der Angemessenheit der Rolle von Mathematik und Rechnen in der deutschen Schulbildung wies Wanka auf Optimierungspotenzial hinsichtlich der Vermittlung mathematischer Inhalte hin. Zu oft würde gerade Mathematik fachfremd unterrichtet oder von einem zu wissenschaftlichen Standpunkt aus. Es käme aber gerade bei Mathematik darauf an, die eigene Begeisterung auch auf die Schülerinnen und Schüler zu übertragen.

Für Wanka, selbst Mathematikerin und seit Juni Schirmherrin der Stiftung Rechnen, wäre die Welt ohne Mathematik kaum vorstellbar, denn Menschen „könnten nicht von den technischen und naturwissenschaftlichen Errungenschaften profitieren, die unser Leben heute leichter machen.“ Mathematik sei eben nichts Abstraktes, sondern „die sehr konkrete Gestaltung unserer Welt.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Bundesministerin Wanka.