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Studie „Rechnen in Deutschland“

Die Studie "Rechnen in Deutschland" ist das erste Forschungsprojekt der Stiftung Rechnen. Partner des Projekts ist das Online-Lernsystem bettermarks. Die repräsentative Untersuchung zur Situation des Rechnens in Deutschland wurde im Sommer 2009 vom renommierten Sozialforschungsinstitut forsa durchgeführt. Die Studie geht der Frage nach, warum es so schlecht um die mathematische Bildung in Deutschland gestellt ist. Sie untersucht unter anderem die Einstellung der Deutschen zum Rechnen und zur Mathematik, die Förderung der mathematischen Bildung im Elternhaus sowie die Bedeutung, die Rechenkompetenz von der Bevölkerung beigemessen wird. Die Stichprobe umfasst Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 13 aus den Schulformen Gymnasium, Gesamtschule, Realschule und Hauptschule. Zudem wurden im Rahmen der Studie Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt und Eltern von schulpflichtigen Kindern.
"Rechnen in Deutschland" zeigt, dass die große Mehrheit der Deutschen mathematische Kompetenz als wichtig für eine erfolgreiche Lebensführung betrachtet. Auch Kinder und Jugendliche sind sich der Bedeutung einer guten Mathe-Note und Rechenkompetenz bewusst. Allerdings gibt es hinsichtlich der mathematischen Bildung enorme Defizite in der Bevölkerung.
Jeder fünfte Schüler schloss das Fach Mathematik im Schuljahr 2009 mit der Note Vier oder schlechter ab. Eine mögliche Ursache dafür ist, dass die Deutschen zu geringe Maßstäbe an ihre Rechenfähigkeit legen. Die meisten Schüler und Erwachsenen halten sich für gute oder sehr gute Rechner. Allerdings schneiden sie im Fach Mathematik - wie PISA und TIMSS belegen - auch im internationalen Vergleich nur mittelmäßig ab. Zudem weisen die Ergebnisse der Studie "Rechnen in Deutschland" darauf hin, dass von Eltern mehr Initiative für die mathematische Bildung ihrer Kinder gefragt ist.
Die Ergebnisse der Studie "Rechnen in Deutschland" wurden in Berlin vorgestellt.
Grafik "Mathe-Noten Schüler letztes Jahreszeugnis"
Grafik "Schulfach Mathe bei Jungen beliebter"
Grafik "20 Prozent belohnen Kinder mit Geld für gute Mathenoten"
Grafik "Mathe hört am Schultor auf. 1% nehmen an Mathe-AG teil"


